Montag, 13. August 2012

Damals scheiss Vergangenheit heute glückliche Ehe

Manchmal muss man über Dinge schreiben die einen das ganze Leben begleiten, sie werden es immer tun und sind ein Teil von einem. Auch wenn man mit der Vergangenheit lebt, dennoch ist es die Vergangenheit und heute ist morgen.

Ich habe viel in meinen jungen Jahren erlebt, und heute möchte ich ein Teil darüber schreiben, komischer weise kommen mir solche Dinge immer in den Sinn kurz bevor mein Geburtstag ansteht, warum auch immer. Aber ich habe kein Problem damit, darüber zu schreiben. Ich war in Therapie und diese hat mir super geholfen, ich bin ein anderer Mensch geworden.

Als Kind hatte ich es in der Schule nie so einfach, ich wusste nie zu wem ich gehörte, oder wer mich mochte oder nicht. Bin oft auf die falschen "angeblichen" Freunde reingefallen, was auch heut zu Tage noch vorkommt, bin viel nieder gemacht worden, hatte in der Pubertät sehr schlechte Haut was auch ein Thema war um mich fertig zu machen.

Meine Eltern liessen sich, glaub als ich in der 8 oder 9 Klasse war, scheiden. Es war hart für mich, sackte in der Schule ab und mein Realsschulabschluss war gefährdet. Ich habe mich zusammen gerissen und diesen dennoch mit einen Durchschnitt von 2,9 geschafft.

Zu dieser Zeit hatte ich auch meinen aller ersten festen Freund, aller ersten richtig festen Freund. Es war immer ein hin und her mit ihm, er hat mich ständig betrogen nach den ersten 1,5 Jahren, aber irgendwie kamen wir immer wieder zusammen. Meine Familie hielt nie viel von ihm, da er irgendwas beängstigendes Ausstrahlte nach deren Meinungen, was ich natürlich durch meine rosarote Brille nicht sah.

Immer und immer wieder sagte man mir der hat jemanden was angetan, es gingen die Gerüchte rum er habe ein behindertes Mädchen vergewaltigt, wenn man ihn oder seine Mutter drauf ansprach hieß es nur es wurde nie was nachgewiesen oder anderes, es seien nur Gerüchte. Mein Onkel sagte mir aber immer wieder das ist die Wahrheit das weiß hier jeder. (Später wurde es auch bestätigt es war wirklich so)

Mir war es egal was alle von ihm gehalten haben, was er die ganze Zeit über für scheiße baute, was ich mit bekam oder auch er mir verheimlicht hat, die anderen Frauen etc.
Irgendwann gingen mir alle nur noch auf den Keks, immer alle nur negativ von ihm am sprechen das ich kurz nach meinem 18 Geburtstag einfach meine Sachen packte und mit ihm zusammen gezogen bin.

Von da an ging mein Leben den Bach runter, nichts war mehr so wie es war. Schlauer wird man erst hinter her. Er log nur noch, wir bekamen immer mehr Streit, er war Tagelang auf einmal weg, sagte wäre Arbeitstechnisch unterwegs, und als ich raus bekam das er nicht mal Arbeit hatte, über all Schulden machte, ich so doof war, vorher noch in der Werkstatt, auf meine Kosten das Auto komplett reparieren lies, Handy lief auch auf mein Namen, (wo im nach hinnein raus kam er hat Rechnungen vor mir versteckt, weil er 0190 Nr anrief).

Die Mieten wurden die ganzen Monate nicht bezahlt, wovon ich die Mahnungen alle im Keller eines Tages fand uvm.
Dann eskalierte es zu Hause. Immer und immer wieder schlug er zu, Tritte in den Bauch Schläge auf die Arme etc. Nie ins Gesicht aber immer Arme etc.

Es war Sommer und verstecken konnte ich es nicht. Meine Haut war eh mega empfindlich, so dass man mich nur etwas fester festhalten musste und ich schon jeden einzelnen Fingerabdruck auf dem Arm hatte.

Man sprach mich immer öfters drauf an ob mein Freund zu mir gewaltätig wäre, aber ich verneinte dieses und suchte nach Ausreden, die Familie glaubte mir längst nicht mehr, aber es intressierte mich überhauptnicht was sie sagten. Die Schläge taten überhaupt nicht mehr weh, und warum ich mich nicht vom ihm trennte weiss ich bis heute nicht wirklich.

Irgendwann kam es leider soweit, das wenn er mich verprügelt hatte, er meinte er müsste mich zum Sex zwingen, nur so könne ich alles wieder gut machen etc. Ich wollte nicht und wurde regelrecht dazu gezwungen. Eines Tages, es war Nachmittags, kam er betrunken nach Hause, es eskalierte wieder, er riss mich ins Schlafzimmer, rasstete völlig aus, drückte mir ein Kissen über das Gesicht schlug über all auf mich ein, drückte mir die Luft weg. Ich versuchte mich mit tritten zu wehren, schrie so laut ich konnte.

Gott sei dank war das Fenster auf der Hausmeister und gleichzeitig Nachbar hörte das , hat mehr mals angeklingelt und da keiner die Tür auf machte und er die Schreie hörte, verschaffte er sich mit dem Ersatzschlüssel Zutritt zur Wohnung. Mein Glück und vielleicht Rettung. Die Schlafzimmertür war abgeschlossen so dass er diese eintrat.


Er packte sich meinen Freund und schmiss ihn hochkantig aus der Wohnung. Verständigte sofort meine Familie die dann auch kamen. Polizei und Arzt wollte ich nicht. Bin zurück zu meiner Mutter gezogen und habe über ein halbes Jahr gebraucht bis ich ihn Anzeigen konnte, dank der Hilfe meiner Mutter. Leider kam er so davon, wegen zu wenig Beweisen und weil er genug anderen Dreck am stecken hatte. Aber er darf sich bis heute nicht näher als 250 oder 500 Meter mir nähern.

( Heute weiß ich, er lebt in Dortmund, ist verheiratet und hat drei Kinder, er war mehrere male im Knast und seine Frau hat wohl auch einiges abbekommen, aber trennt sich auch nicht von ihm. Hält daran fest, und er soll sich immer wieder geändert haben. Glaube nicht daran, denn wer einmal die Hand erhebt tut es immer wieder. woher ich das weiß? Er hat mal Kontakt zu mir aufgenommen, mit 1000 Entschuldigungen, schrieb mir einen Brief, woher auch immer er alle Daten von mir hatte. Ich nahm darauf hin Kontakt zu seiner Frau auf.)

Durch den ganzen Mist verlor ich meine Lehrstelle, mein Selbstbewusstesein und viel mehr. Ich weiss nicht, heute sage ich, ich war so naiv, so dumm, es hätte ganz anders kommen können und ich eher handeln müssen, aber dem war nicht so.

Ich jobbte nebenbei, dann fing ich eine neue Ausbildung zur Arzthelferin an, auch dort hatte ich es schwer, mein Chef war kein Deutscher, Syrier war er - er behandelte alle Frauen wie Dreck meiner Meinung nach, machte uns vor den Patienten nieder bis wir weinten weil z.B ein Blatt Papier nicht gerade abgeheftet war. Überstunden über Überstunden, teilweise nicht mal Pausen dazwischen, das man dachte man kippt um und viel Abends tot ins Bett. 

Es passierte viel, ich war ständig krank, oft Krankenhaus etc, Nervlich und Seelisch am Ende, habe oft drüber gesprochen ich müsse die Ausbildung abbrechen oder wo anders fort führen, das kann so nicht weiter gehen, mittlerweile sagte ich komm ein Jahr noch, dann hast du es geschafft. 

Doch dann kam es, das ich gegen meinem Chef vor Gericht aussagen musste, es gab einen Vorfall mit einem Patienten und meiner Arbeitkollegin, was ich genau mitbekam. Diese wurde fristlos gekündigt und verklagte ihn, und gab mich als Zeugin an. Da hatten wir den Salat. Mein Chef machte mir von da an das Leben zur Hölle, ich durfte schon fast nichts mehr machen, stand 6 Monate vor meiner Abschlussprüfung. Kurz vor Gerichtstermin versuchte er mich dazu zu überreden, das ich doch bitte ne falsch Aussage machen solle. Ich dachte ich höre nicht richtig, und von da an wurde es immer schlimmer da ich mich weigerte dieses zu tun.

Ich durfte nicht mehr ans Telefon, nicht an den Computer, nicht an Patienten geschweige denn mit diesen sprechen. Ich durfte nur noch putzen, essen zu ihm bringen und Tee kochen. Op Wäsche waschen, bügeln, OP putzen. Alle Schlüssel musste ich abgeben meine Passwörter wurden gesperrt. Ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Alles der letzten Jahre kam in mir hoch. Hatte Angst zur Arbeit zu gehen, Alpträume, Schlaflose Nächte, Panik Attacken. Ich lies mich krank schreiben, bekam Schlafmittel verschrieben und begann ne Therapie. Ich wurde von diesen Tabletten würde ich sagen abhängig.

Zu der Zeit, eher schon kurz nach der Beziehung meines aller ersten Freundes hatte ich einen neuen Freund, der mir über die Zeit hinweg half. Es dauerte eine Zeit bis ich mich für ihn öffnen konnte, aber waren dann glücklich fast 4 1/2 Jahre lang. Dann trennte ich mich von ihm und meine Party Zeit fing an. Ich hatte diverse andere Tächtelmächtel, und es ging mir gut. 


Ich nahm morgens eine sobald ich wach wurde damit ich den Tag nicht erleben musste, sobald ich wach wurde die nächste. Ich ass nicht mehr weil ich nichts runter bekam. Wurde immer dünner und wog zu letzt nur noch 47 kg.
Meine Therapeutin und Eltern rateten mir in eine Psychosomatische Klinik zu gehen was ich dann auch tat.
Es gibt noch viele Sachen die ich nun ausgelassen habe, aber alles zu schreiben wäre eine Ewigkeit, vielerlei Kleinigkeiten die nicht erwähnenswert sind.

Ich war ganze 10 Wochen in der Klinik, wo sich natürlich auch rausstellte wer die wahren Freunde waren und wer nicht, ich glaube 3 waren damals übrig. Die Gerichtstermine mit meinem Chef fanden ohne mich statt, wegen Posttraumatischen Trauma so nannten sie es, somit kam ich auch ohne weiteres aus dem Vertrag raus. Die Prüfung fand ohne mich statt, hatte alles aus den ganzen 3 Jahren vergessen. Es stellte sich raus das mein Chef das alles eingefädelt hatte, der Patient war sein bester Freund und er wollte nur die Mitarbeiterin los werden.
Die Therapie half mir super und ich gelang wieder zu etwas mehr Selbstbewusst sein.

Meinen Mann lernte ich damals kurze Zeit später kennen, nach dem ich aus der Klinik entlassen war, schrieben aber schon ab und zu Sms, denn er hatte mich wohl damals mal gesehen und durch ein Bekannten meine Nummer bekommen. Nach der Klinik bekann meine Party Zeit, und auch die Zeit wo ich mich mit meinem jetzigen Mann öfters traf und wir ein Paar wurden. 

Er half mir über die Tabletten weg, er half mir bei vielen Dingen, und man merkte wie ich mich immer mehr positiv entwickelte. Wir zogen recht schnell zusammen, ich machte eine neue Ausbildung, wo noch mal viel Mobing in der Berufschule auf mich zu kam, weil ich die älteste war wurde ich viel fertig gemacht. Man muss sich vorstellen, 16 Jährige Mädels die eine 24  jährige zusammen stauchen und fertig machten da ich immer noch ständig krank war, Bauchspieglungen hatte etc. Durch die ganzen Medikamente nahm ich innerhalb von 3 Monaten 40 kg zu, und mein Freund stand weiterhin zu mir.

Ich fehlte immer öfters in der Schule auch da hatte ich Angst hin  zugehen, aber letztendlich schaffte ich meine Prüfung trotzdem zur Verkäuferin. Mündlich sogar mit 1. Was nie einer gedacht hätte.
So war es dann, danach kamen noch paar Dinge die nicht so liefen wie ich es wollte, hatte die ganzen Schulden noch abzuzahlen von meinem damaligen Freund, es waren insgesamt 8000 DM meine ich. Dann der andere Chef nach der Ausbilldung, nach erneutem Arbeitgeber und Brachenwechsel, der ein auch nur fertig gemacht hat. Aber auch das habe ich überstanden. 

Ich suchte mir neue Arbeit und bekam was hier im Ort. Zwar nur auf 20 Std aber das Geld war gut und reichte. Doch dann wurde ich schwanger, es war weder geplant noch wusste ich es. Es hies immer, da ich so viele Bauchspieglungen hatte, Gebärmutter und Eierstocksentündungen, Zysten, das ich nie auf normalem wege Kinder bekommen könnte, und auch per künstlicher Befruchtung es nur ne Chance von 40% geben würde.  Nun ja ich ging zum Arzt, da ich wieder alle Anzeichen hatte wie bei der letzten Zyste, und dann hies es, es ist keine Zyste, Herzlichen Glückwunsch sie sind schwanger. Auf einer Art freute ich mich, ich wollte immer Kinder, doch wie erklärte ich das meinem Freund? Er sagte immer er wolle weder heiraten noch Kinder.

Er sass draußen im Auto und wartete auf mich und dann musste ich ja raus damit. Als erstes sagte er, ne das geht nicht, wie sollen wir das machen, kann man es noch abreiben? Wie kann das sein du nimmst die Pille durch. 
Ja so war die erste Reaktion von ihm. Ich sagte sowas werde ich nicht machen.Wir sprachen die ganze Autofahrt nicht mit einander, doch zu Hause freute er sich doch auf einmal rief seine Mutter an und erzählte ihr sie werde Oma. Auch ich rief meine Eltern an und alle freuten sich.

Die Schwangerschaft verlief schrecklich, ich konnte nicht mehr Arbeiten weil ich ständig im Krankenhaus lag mit starker Überlkeit, musste über Infusionen ernährt werden. Ständig ab der 18 SSW Frühwehen, und letzt endlich in der 27 Schwangerschafts Woche ein Blasensprung, der zu spät erkannt wurde, da ich dachte, ich leide unter Schwangerschaftsinkontinenz. Wir waren beim Präntaldiagnostiker der dann sagte ich habe nur noch unter 300 ml Fruchwasser, zudem eine Plazenta Unterversorgung und das Kind wäre in der Entwicklung mindestens 4 Wochen in allem zurück auf Grund dieser Unterversorgung.

Komischer weise, das war am 26.11.2010, lag ich kurz vorher vom 1.11.-4.11.2010  noch mit verkürzten Gebärmutterhals und wehen in der Uniklinik, da hätte man dieses eigentlich erkennen müssen das er nicht richtig entwickelt sei, und als ich entlassen wurde sollte ich 2 Wochen später zur Frauenärztin, die dann sagte es stimmt was nicht, die hätten das doch sehen müssen. Naja gut, ich fuhr auf eigener Verantwortung fürs Wochenende nach Hause, oder sagen wir so, ich wollte es, aber nach 2 Nächten zu Hause, fuhren wir am 28.11 wieder zum Krankenhaus hin. Aber nicht Uni, das war so schrecklich dort, ich wollte immer ins Franziskus nach Münster. 

Wir sind dort hin, da ich den kleinen Mann nicht mehr spürte, CTG alles war ok bis die Untersuchung ergab, ich habe einen Blasensprung. Riesen grosser Schock für mich! Und ich musste da bleiben. Durfte nicht mal mehr zu Toilette gehen, nur liegen, Infusionen mit Wehen Hemmer und Durchblutungsfördernden Mitteln für die Plazenta, die Lungenreife Spritze bekam ich auch, da man mir sagte der kleine würde eher kommen, nur wann kann man nicht sagen.
Müsste jedenfals mind. bis zur 34 Woche liegen bleiben.
Mir wurden alle paar Stunden Blut abgenommen, Temperatur kontroliert.

Auch am folgenden Tag, es war der 29.11.2010 aber zum Nachmittag hin wurde noch öfters Blut abgenommen, man sagte die Entzündungswerte seien stark gestiegen. Fieber hatte ich nicht. Es wurde mittlerweile kurz vor acht Abends, mein Freund fuhr nach Hause, es war glatt draußen, und schliesslich mußte er 30 km bis nach Hause fahren. Ich und meine Zimmer Nachbarin hatten beide noch ein Schnitzelbrötchen was wir gerade essen wollten, als es an der Tür klopfte und 2 Schwestern rein kamen. Sie nahmen mich samt Bett mit, ich fragte was denn los sei, und sie antworteten nur, wir sollen sie zum Kreissaal bringen. Mein Herz fing mega an zu klopfen ich wusste doch garnicht was los war.

Im Kreissal angekommen warteten 3 Schwestern plus Hebamme dort auf mich, Op Hemdchen in der Hand etc. Ich war nur am zittern, Gänsehaut, bekam kaum ein Ton raus, fragte noch mal was denn eigentlich los sei, und sie antworteten nur:" Wie war noch keine Ärztin bei ihnen?" ich antwortete mit "nein", und zack war ich allein im Raum, ich hatte totale Angst, ganz allein wusste nicht was los war, doch dann kam die Ärztin und teilte mir vorsichtig mit, das meine Entzündungswerte über Tag 5-fach angestiegen wären, sie sofot einen Notkaiserschnitt machen müßten da mein Leben und das vom Kinde in Gefahr seien.

Ich bekam kaum Luft, es war alles wie zugeschnürrt, es mußte alles schnell gehen, ich konnte nur noch kurz meinen Freund anrufen sagen er solle sofort kommen da der kleine sofort geholt werden müsse. Das Telefonat war beendet, ich wurde vorbereitet, ich war am zittern, am weinen bekam kaum Luft, Panik, Angst machten sich breit. Sie setzten mir die Spinalkanalanästhesie in den Rücken und alles wurde in wenigen Secunden Taub und ging ganz schnell.


Ich merkte ein komisches Gefühl und fragte was das gewesen sei, und man sagte nur wir machen zu. Ich fragte nur, wo ist mein Kind ich habe doch garnichts gehört. Ich bakam Angst, da laut Ultraschall der kleine nur 560 Gramm wiegen sollte und 28 cm gross sei. Gehts im gut, was ist passiert?

Die Anästhesistin ging gucken, kam wieder und sagte mir was ein süßer Junge, schreit, muss nicht beatmet werden, wiegt 800 Gramm und sei 32 cm gross. Mir viel ein Stein vom Herzen, denn als ich hörte er atmet selbständig ohne Hilfe und wiegt doch mehr als wie vom Ultraschall vermutet, war ich total erleichtert. Mich hat es traurig gemacht, das ich ihn nicht sehen konnte und ich ganz allein da war, ohne Freund, ohne Familie, diese war aber mittlerweile eingetroffen und warteten im Kreissal auf mich.

Paar Stunden später waren sie auch oben auf der Intensivstation bei dem kleinen und brachten mir ein Foto mit, konnte erst am anderen Tag hoch da ich noch nicht aufstehen konnte. Die nächsten Wochen und Monate waren hart, auch als er entlassen wurde gab es nach paar Tagen ein Rückschlag, er lief blau an und wir sind mit Krankenwagen wieder hin. Diagnose: Wasser in der Lunge und beginnende Lungenenzündung. Nach 5 weiteren Wochen waren wir endlich zu Hause, und wir konnten zusammen als Familie anfangen zu Leben. 4 Wochen nach der Geburt unseres Sohnes haben wir auch geheiratet damit alle sperfekt und komplett ist.

Das Leben geht vorran, unser Kind entwickelt sich super, hat alles aufgeholt und wir sind die Glücklichsten Eltern die es gibt. Ich habe meinen Traummann und Mann fürs Leben gefunden und war nie zuvor glücklicher als jetzt.

Das ist ein Teil, oder der grösste Teil meiner Geschichte, es ist viel passiert aber ich lebe im jetzt und nicht in der Vergangenheit, erfreue mich über jeden Tag der kommt, und bin endlich Erwachsen geworden zu dem was ich damals gemacht oder erlebt habe. Und da bin ich stolz drauf.

Egal was Euch mal passiert ist oder was war, sucht euch Hilfe, und oder schreibt es auf.

Ich ahbe für heute genug egschrieben meine Augen fallen gleich zu und ich muss ins Bett.
Mein Leben hat sich so zum positiven verändert, es schwankt zwar noch stark am Selbstbewusstsein, aber ich denke mit den richtigen Personen an der Seite und die bei einem sind, in Kontakt stehen wird auch das mit der Zeit kommen.

Manche sagen mir immer wieder, oder werfen mir meine Macken vor, die die mich ausmachen. Ich kann es seit dem was alles mal war, nicht lassen, mich ständig für alles zu entschuldigen, egal was ist oder gemeint ist. Es ist eine Macke die ich bis heute immer noch nicht ablegen konnte, sowohl dazu kommt das ich ständig irgendetwas habe, Kopfschmerzen, Bauch oder hier am kränkeln oder dort.

Es ist deutlich besser geworden als früher, aber es ist noch so und wird auch wohl immer so bleiben, aber hey das bin ich, so bin ich, so muss man mich akzeptieren! Und so werde ich bleiben, ich habe viel erlebt und mit gemacht das macht mich aus. Trotz allem bin ich eine liebe nette und einfühlsame Person, sehr sensibel aber das alles macht mich aus. Ob so oder anderes, ich bin ich, mir fehlt es noch deutlich an Selbstbewustsein und vielen anderen Dingen aber man lernt immer dazu egal wie alt man ist!

In diesem Sinne eine Gute Nacht

Littlesweeteyes


Kommentare:

  1. Oh je Süße, vieles davon wusste ich noch gar nicht .... zwischen den ganzen blöden Runterziehmomenten gibt es doch sicher auch einige Glücksmomente .... versprichst du mir bitte in Zukunft den Fokus darauf zu legen? Versuch dich mehr an die schönen Momente zu erinnern ... auch wenn sie in deinen Augen vielleicht in der Unterzahl sind -sie haben mehr Gewicht! Drück dich ganz dolle!

    <3 HDL

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  2. Huhu süße,

    klar gibt es die schönen Momente, und das mehr als du denkst, seit dem ich den richtigen Mann gefunden habe, und mein Leben in geordneten Verhältnissen und im Griff habe. Ich leide da nicht drunter udn kann offen drüber reden. Eigentlich wollte ich darüber mal ein Buch schreiben, aber mir fehlt die Zeit, wie ich was machen muss etc...
    Nun ja ich wollte alles so schon mal aufschreiben, und dies habe ich so mit gemacht. Es einfach so den Lauf gelassen. Mir geht es gut und das ist die Hauptsache.

    Und man kann nicht nur über tolle Dinge schreiben, auch so was gehört dazu, damit Lebe ich und werde es.

    Danke für deine Worte

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  3. Hallo )

    Ich verleihe dir den Kinderschuh-Award!!!! Mehr dazu findest du hier :
    http://mamis-kleine-welt.blogspot.de/2012/08/kinderschuh-award.html#comment-form

    LG

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  4. Das ist es nun wonach ich gesucht habe. Bin sehr zuversichtlich für deinen weitern Weg, wie toll du das gemacht hast. So eine interessante Geschichte.

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